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Garmin Xero C1 Pro: Radar für die Hosentasche


Unserer Meinung nach zählt ein Geschwindigkeit-Messgerät zum gut sortierten Haushalt eines jeden Sportschützen und Wiederladers, da die Verifizierung der Handladungen bzw. der gekauften Munition zu den Schlüsseln des erfolgreichen Schießens gehört.

Solche Messgeräte für den zivile Anwender gibt es schon seit Jahrzehnten, jedoch war deren großer Nachteil stets das enorm große Packmaß und die relativ schwierige Installation. Noch dazu waren die günstigeren Geräte, die auf Lichtschranken basierten, störungsanfällig und machten nicht viel Spaß bei der Nutzung.

Doch der Wind hat sich gedreht: Alles zum Garmin Xero C1 Pro erfahrt Ihr heute im Blog und im Video.




 
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Garmin Xero C1 Pro


Spezifikationen:


Abmessungen

77 x 60,5 x 34,44 mm (3,03 x 2,38 x 1,36 Zoll) ohne Tripod


130 x 115 x 138,5 mm (5,1 x 4,5 x 5,5 Zoll) mit Tripod

Gewicht

105,6 g ohne Tripod


161 g mit Tripod

IPX7

Anzeigetyp

Bei Sonneneinstrahlung gut lesbar, transflektiv, monochrom

Anzeigegröße

33 x 44 mm (1,3 x 1,7 Zoll), 55 mm (2,2 Zoll) Diagonale

Anzeigeauflösung

240 x 320 Pixel

Batterie

Integrierter Lithium-Ionen-Akku; nicht auswechselbar

Batterielaufzeit

Bis zu 2.000 Schüsse oder bis zu 6 Stunden

Betriebsbereich

-10 °C bis 55 °C (14 °F bis 131 °F)

Speicher/Protokoll

50 Sessions mit maximal 100 Schuss pro Runde, bevor eine Synchronisierung mit der ShotView App erforderlich ist, um Daten auf dem Smartphone zu speichern

Schnittstelle

USB-C


Das Garmin Xero C1 Pro Geschwindigkeitsmessgerät funktioniert über die höchst störungsresistente Dopplerradar-Technik und kommt im ultrakleinen Packmaß, nicht größer...


... als eine Zigarettenschachtel bzw. ein kleiner Handteller.


Somit findet sich auch in jedem Hausghalt eine passende Aufbewahrungsmöglichkeit, hier in unserem Falle ein wasser- und staubdichtes Magpul DAKA Case, in dem...


... sowohl das Messgerät, als auch das Dreibein, im zerlegten Zustand, sicher und geschützt transportiert werden können.


Der Aufbau des Garmin Xero C1 Pro ist denkbar einfach: Das mitgelieferte Tripod wird...


... in das auf der Unterseite des Geräts befindliche 1/4"-Gewinde geschraubt...


... bis es den Anschlag erreicht hat.


Die Beine werden ausgeklappt und voilà, das Gerät könnte in Betrieb genommen werden. Natürlich stehen der Kreativität der Anwender keine Hürden im Wege: Durch das Standard 1/4"-Gewinde kann des Xero auch auf jedem anderen Dreibein, Gorilla-Grips, oder z.B. auch auf ARCA-Montagen befestigt werden.


Die Inbetriebnahme ist genauso simpel wie der Aufbau: Die gesamte Bedienung wird über die vier, auf der Oberseite befindlichen, Knöpfe vorgenommen.


Von Links nach rechts aus der Schützensicht finden wir hier "OK", "PWR", "UP" und "DWN".


Durch den drei Sekunden andauernden Druck auf "PWR" startet man das Gerät, das einen sogleich mit einem "Garmin XERO C1 PRO"-Schriftzug begrüßt und ins Hauptmenü leitet.

Hier kann man sowohl Einstellungen vornehmen, als auch auf dem Gerät hinterlegte Sessions inspizieren.

Natürlich lässt sich auch eine neue Session starten, im Zuge welcher man zuerst den Waffentyp auswählen muss.

Hierbei hat man die Auswahl von Büchsen, Kurzwaffen, Bogen, Luftgewehren und anderen Waffentypen.

Als nächstes folgt die Angabe des Geschwindigkeitsbereichs des Geschosses, sodass sich der Messalgorithmus und auch der Messkonus einstellen können.


Nach Abfrage des Geschossgewichts, die man auch verneinen könnte, erläutert eine Grafik die korrekte Anwendung, sprich, Aufstellung des Xero C1 Pro im Verhältnis zur Waffe und nach nochmaliger Bestätigung mittels "OK" Button, kann die Session starten.


Je genauer man die Eingaben vornimmt, zum Beispiel, die Eingabe des Geschossgewichts, um so genauer ist auch die Dokumentation der Ergebnisse. Durch diese Daten ermittelt das Xero C1 Pro in der Shot View App unter anderem auch die Mündungsenergie der Munition.


Messbereit erwartet das Chrono mit vier Strichen im Display den ersten Schuss, welchen es...


... durch eine "1" im Display quittiert und danach die...


... gemessene Geschwindigkeit anzeigt.


Diese bleibt so lange im Display stehen, bis der nächste Schuss mit einer "2" quittiert wird, woraufhin...


... wiederum die Geschwindigkeit angezeigt wird. Solche Strings können maximal 100 Schüsse enthalten, bevor der erste Schuss wieder überschrieben wird, bzw. die Session mittels App und Bluetooth-Verbindung aufs Smartphone oder Tablett übertragen werden muss.


Ist man mit seinen Messungen soweit zufrieden, wählt man über die "OK"-Taste das Menü und wählt "End Session", woraufhin eine Rückführung ins Hauptmenü erfolgt.


Nach Starten der App und Herstellung der Bluetooth-Verbindung synchronisiert sich das Messgerät automatisch und überträgt die Daten zur weiteren Verwendung und Auswertung.


In der Garmin Shot View App kann die Session nach Gutdünken bearbeitet, z.B. umbenannt oder mit Notizen versehen werden. Auch kann sich der Nutzer Daten für die Verwendung von Ballistik-Apps ziehen, wie z.B. die durchschnittliche Mündungsgeschwindigkeit und die Standardabweichung der Munition.


Auch können einzelne Daten bearbeitet oder gelöscht werden, oder auch mit Labels versehen werden, wie z.B. Ölschuss oder "Cold Bore Shot".


Für den Jäger ist zum Beispiel auch die Mündungsenergie interessant, um die verbleibende Restenergie auf weitere Entfernungen zu berechnen, oder auch für den Sportschützen, der einen vorgeschriebenen Faktor erreichen muss um an einem Wettkampf teilnehmen zu können.


Sofern man die Sessions nicht löscht, erhält der Nutzer eine detailierte Übersicht über seine Trainings und auch über den Stand der Munitionsentwicklung, zum Beispiel von Handladungen, bei Wechsel des Pulverloses, oder bei Fabrikmunition bei Wechsel des Munitionsloses.


Alles in allem handelt es sich bei dem Garmin Xero C1 Pro um ein sehr mächtiges Werkzeug im Hosentaschenformat, sowohl für die Messung von...


... schnellen, als auch...


... langsamen Geschossen, sowie Pfeilen und auch BBs.


Fazit:


Wir möchten das Garmin Xero C1 Pro nicht mehr bei unseren Ausflügen auf die Range missen. Das enorm kleine Packmaß erlaubt es uns, das Gerät enifach in den Range Bag zu schmeissen und jederzeit auf dem Schießstand in Sekundenschnelle in Betrieb nehmen zu können.

Natürlich kann dieses kleine Messgerät nicht die umfassende Datenmenge eines ausgewachsenen Dopplerradars liefern, doch verschmerzen wir diese Tatsache gerne in Angesicht der vereinfachten Funktionalität und des angebrachten Preises.

Ihr bekommt das Garmin Xero C1 Pro bei Recon Company, hier ist der Link:





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